Die ganze Stadt im Blick?

 

März 2020

Nach der Wahl – einfach weiter so?

Die SPD hat sich erneut die Macht erstritten, getreu ihres Mottos: “Die ganze Stadt im Blick”.

Aber haben die Sozen wirklich die ganze Stadt im Blick? Guckt man sich die Wahlergebnisse in der inneren Stadt an, fällt auf, dass die grüne und linke Wählerschaft durchweg höher ist als die der SPD. In einigen Wahlkreisen haben die Linken sogar die Mehrheit bekommen. Warum ist das so? Leben in Altona-Altstadt etwa lauter Marxisten?

Quelle: NDR

Eher nicht. Aber an Werktagen donnern hier wie auch anderswo zigtausende Autos durch die Straßen. Und am Wochenende, wenn die Bewohner sich davon erholen könnten,  fahren die Speckgürtler und andere Touristen mit ihren SUV’s spazieren, mit 60, 70, 80 Sachen  –  es kontrolliert ohnehin niemand wie schnell sie wirklich sind.

Die Menschen in der inneren Stadt sind so geplagt durch Lärm und Abgase, dass sie die Hoffnung auf eine Veränderung durch die ja seit 5 Jahren mitregierenden Grünen teilweise längst aufgegeben haben; das konsequenteste Programm zum Ausbau des ÖPNV und Senkung der Fahrpreise hat nun einmal die Linke.

Leider muß ich in diesem Zusammenhang erwähnen,

  • dass die Stickoxidkonzentration in der Atemluft seit 2010 regelmäßig überschritten wird. 
  • Dass seit 2010 rund 80.000 Autos mehr in der Stadt zugelassen sind.
  • Dass die hohen Fahrpreise im HVV unter anderem dazu führen, dass viele Hamburger auch innerstädtisch das Auto nehmen, weil es einfach billiger ist als ein S-Bahn-Ticket.
  • Dass die Sharing-Strategie des rot-grünen Senats nur zu noch mehr Verkehr geführt hat und es oft günstiger ist, ein Auto zu mieten statt die gleiche Strecke per Bus zu machen.
  • Dass in keiner anderen Großstadt mit so großer Selbstverständlichkeit zu schnell gefahren wird wie in Hamburg (Quelle: Studie des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV))

Hoffnung auf eine Veränderung durch grüne und rote Politiker?

Die Stadtregierung handelt nicht, sondern beschwichtigt, hält hin, redet, das geht seit zig Jahren so. Man wirft den Innenstadtbewohnern Brocken der Hoffnung auf Besserung hin, aber es passiert im Grunde nichts, im Gegenteil – es wird immer schlimmer. Was nützt es den Bewohnern, dass man von einer Verkehrswende redet, wenn die Menschen in den Außenbereichen sie schlichtweg verweigern? Müssen die Bewohner der Innenstadt und ihre Kinder deshalb fortan immer weiter in gesundheitsschädigendem Lärm und Abgasen leben? 

Wir müssen handeln!

Solange wir nicht selbst die Rolle der Opfer ablegen und konsequent und massiv gegen eine Verlärmung und Vergiftung unseres Lebensraums angehen, wird nichts passieren. 

Packen wir es an! Organisieren wir es!

Wir vernetzen uns. Über alle Bezirke hinweg. Schreibt eine Mail oder nutzt das Kontaktformular. Gebt ein kurzes Feedback. Dann bekommt Ihr Bescheid, wann wir uns treffen.

Gemeinsam können wir es schaffen, unsere Mitbewohner, Nachbarn und Freunde zu moblisieren – und unser Recht auf eine menschenwürdigere Umgebung durchzusetzen!

Mail @:    info@statrise.org

 

 

 

By |2020-03-10T16:52:05+01:00März 9th, 2020|Categories: Verkehr|Tags: , , , |0 Comments

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